01.03. – 09.03.2016

In Rotorua haben wir wieder einmal etwas Regen, der aber nicht lange anhält. Unser nächstes Ziel ist das Hobbit-land,  eine Filmkulisse  von „Herr der Ringe“ und  „Hobbit“.  Weiter geht es dann über die Kaimai Range, einem 500 m hohen Pass-Übergang, wo nicht nur wir auf Touren kommen, nach Tauranga und Mt Maunganui und an die Waihi Beach. Hier treffen wir eine Gruppe Mountain Biker, die ein 7-tägiges Rennen bestreiten.  Sie fahren mit 6 – 7 kg schweren Rädern, ohne Gepäck, was für ein Vegnügen😅.

Ab Waihi nehmen wir den Cycle Rail Trail bis Thames, wieder einmal weg von der Strasse, wir geniessen die Ruhe. Die Strecke von Thames der Küste entlang nach Coromandel ist angenehm. Und farbenfroh.

Die Region um Coromandel gefällt uns gut, leider hat es viel Verkehr und die Strasse ist eng und sehr anstrengend. Wir entschliessen uns mit der Fähre nach Auckland über zu setzen. Wieder einmal trennt eine Brücke die City vom nördlichen Teil der Stadt. Doch diese ist nur für Motorfahrzeuge. Wir benützen die Fähre, die uns bequem vom Zeltplatz in der North Shore ins Zentrum bringt.
Wir haben jetzt noch gut 2 Wochen bis zum Flug nach Sydney, somit nehmen wir das letzte Highlight, den nördlichsten Punkt von Neuseeland, in Angriff. Etwas 160km nach Auckland wackelt die Pedale von Marlies bedenklich. Bootsbauer Ian ist uns behilflich, die Reparatur hält leider nicht lange. Mit loser Pedale geht es weiter nach Whangarei, Kerikeri, Kaitaia und dann ans Cape Reinga. Die Fahrt bis zum Cape ist nochmals eine echte Herausforderung. Wir haben Glück mit dem Wetter und auch der Wind ist uns gut gesinnt. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher an die Ninty Mile Beach, eine Küste mit Sanddünen und 4WD-fun. Bei den Dünen im Norden sind die Zufahrten sehr stark befahren, staubig und nicht für unsere Velos geeignet.