Go West

Marlies + Fritz mit dem Velo unterwegs

Category: Etappen (page 1 of 3)

GoWest_Europa01: Polen und Schweden

  25.08. – 04.09.2016

In Polen überraschen uns die guten Strassen die grosszügigen Radwege und Nebenstrassen mit schönen Baumalleen und wenig Verkehr, tolle Landschaften und freundliche Leute. In den Läden gibt es ein reichhaltiges und sehr günstiges Angebot von Lebensmitteln und Bier. Es gibt grosse Gegensätze, top moderne Landwirtschaft und einfache Selbstversorgung mit eigenem Garten. In den Orten dominieren die prunkvollen katholischen Kirchen mit hohen Türmen im Vergleich zu den umliegenden Häusern.

Wir durchfahren die schöne, abwechslungsreiche Seenlandschft im nordosten Polens mit geschichtsträchtigen Orten wie der Kommandozentrale der deutschen Wehrmacht, wo das Hitlerattentat statt fand. Das Wetter ist ideal zum Velofahren, sonnig und Temp. um 23°C.

Am 2. Sept. erreichen wir Danzig einer tollen Stadt, gerade richtig für ein gediegenes Geburtstagsessen. Vom 3. auf den 4. Sept. Überqueren wir die Ostsee mit der Fähre und landen in Karlskrona in Schweden.

In Schweden fühlen wir uns schon fast wieder wie zu Hause. Uns gefallen die gepflegten Orte, die offene Landschaft, die gemütlichen Cafés, die gute Beschilderung der Radwege und das riesige Angebot in den Läden. Auch die Preise sind auf ähnlichem Niveau wie in der CH, gar nicht zu vergleichen mit Polen.

Natürlich darf ein Besuch  in einem  IKEA -Center nicht fehlen. 😊.

GoWest: Zurück nach Europa – Peking – Helsinki – Tallinn – Riga – Vilnitus

  01.08. – 11.08.2016

Einmal mehr eine gute Idee von Marlies und sie funktioniert. Wir feiern den 1.August in der CH-Botschaft in Peking. Der Event Manager sagt uns, dass wir enormes Glück hätten, denn es gibt nicht jedes Jahr eine 1. August Feier, dieses Jahr jedoch eine spezielle mit einer Schweizer Militärband, die auf Asientournee ist. Wir erhalten eine offizielle Einladung und sind dabei. Wir unterhalten uns mit einen Arzt ‚aus Zürich, Heidi und Peter vom Swiss Restaurant in Peking und weiteren Gästen.

Am 2.08. fliegen wir zurück ins „alte Europa“, nach Helsinki. Das Gepäckstück mit dem Werkzeug fehlt, so müssen wir einen Tag länger in der Nähe des Flughafens verbringen, bis wir dann wieder fahrbereit sind. Das nächste Ziel ist Tallinn in Estland, gut erreichbar mit der Fähre.

Estland überrascht uns mit mit tollen und günstigen Einkaufsmöglichkeiten, schönen und ursprünglichen Landschaften und einer modernen Landwirtschaft. Das Wetter meint es nicht so gut, wir haben jeden Tag immer wieder etwas Regen. Auch die Bauern wünschten sich besseres Wetter, das Getreide steht noch fast überall, jede Möglichkeit zum Mähen muss genützt werden.

Wir fahren von Tallinn nach Osten, dan mitten durchs Land nach Taru und dann nach Westen zurück an die Küste nach Parnu. Von hier geht es entlang der Küste nach Riga, Letland.

12.08. – 22.08.2016 von Riga bis Klaipeda

Riga empfängt uns mit Regen, doch am Sonntag ist die Sonne zurück und wir haben einen herrlichen Sommertag, bewundern die schöne Altstadt und besuchen das Festival in der Haupstadt.

Nach Jürmala, ein Ferienort von Letland , fahren wir durch die „litauische Schweiz“ . Hier ist das Land von Hügeln durchsetzt und es gibt kleinere und grössere (breitere) Wasserfälle. Wir bewundern den breitesten Wasserfall  Europas in Kuldiga. Am Wasser mangelt es tatsächlich nicht, dauernd kommt neues von oben. 😅 der Regenschutz ist täglich im Einsatz.

23.08. – 27.08.2016 Von der Kurischen Nerung  nach Vilnius , quer durch Litauen

Wir überqueren die Grenze nach Litauen und damit wird auch das Wetter wieder freundlicher.  In Klaipeda (Memmel) haben wir eine schöne Unterkunft, es gibt eine feine Pizza und ein gutes Bier, ein richtiger Samstag Abend.  Hier bekommen wir auch einen Ersatzreifen,  bei meinem Hinterrad löst sich das Gummiprofill vom Gewebe entlang der Felge, was zu einer Unwucht führt.  Auf der Kurischen Halbinsel fahren wir bis zur russischen Grenze von der Enklave  Kalingrad und nehmen dann die Fähre zurück aufs Festland. entlang dem Fluss Nemunas  fahren wir nach Kunas und weiter bis nach Vilinus (Wilna).

Nach dem recht touristisch ausgerichteten Wilna geht es in Richtung polnische Grenze weiter und siehe da, der Sommer ist zurück.

GoWest_Mongolei: Ulan Batar – Pferde – Nomaden – Gobi

17.07 – 31.07.2016

Ein Abstecher in die Mongolei, mit 4WD, Pferden und Kamelen, so sehen die naechsten 2 Wochen aus. Wir treffen unsere Gruppe in Ulan Batar, noch ein CH-Paar, Celine u Andreas, dann Harms, Andrea und Edgar aus Deutschland. Besichtigen die Hauptstadt und besuchen das buddistische Zentrum der Stadt.

Mit 2 Fahrzeugen, fahren wir nach Westen. Die Kreisstadt Karakorum ist unser Ziel. Uebernachtungen im Zelt oder in Jurtencamps.Am 2. Tag steigen wir auf die Pferde, und erhalten so einen Eindruck über die grösse dieses Landes.

Natuerlich duerfen Reiterspiele und ein Ringkampf nicht fehlen. Edgar bleibt der unangetastete Sieger im Ringen. Das Wetter meint es nicht immer freundlich mit uns, immer wieder gibt es kurze Regenschauer, auch waehrend dem Essen.
Umso mehr freuen wir uns auf die geheizten Jurten, die traditionellen Darbietungen und die mongolischen Lieder.
In Karakorum findet gerade das Naam-Fest statt. Hoehepunkte sind ein Pferderennen ueber 24 km, wir eleben den Zieleinlauf. Zum Fest gehoeren auch Paraden auf dem Festplatz mit traditionellen Kleidern, Bogenschiessen und und und.

Der Abschluss des 5 taegigigen Pferdetrekkings wird mit Stutenmilch und Vodka bei der Familie der Pferdezuechter gefeiert.  Dann fahren wir nach Sueden in Richtung  Wueste Gobi.
Auch ein Platten darf auf dieser Tour nicht fehlen. Die Reparatur wir mit ausgewiesenen Fachleuten und mit modernster Technik ausgefuehrt.
 

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Ein weiterer Hoehepunkt ist das Kamelreiten entlang der grossen Sandduenen. Dazu gehoert auch einen Sonnenaufgang auf den Duenen. wir lassen uns dies nicht entgehen, das fruehe Aufstehen und die anstrengende Duenenbesteigung wird belohnt.
Einen Tag spaeter besteigen wir das Flugzeug und fliegen zurueck nach UlanBatar.
Die Mongolei hat uns sehr beeindruckt, in bester Erinnurung bleiben die unterschiedlichen und schoenen Landschaften, die Sandduenen und die Kultur der netten und hilfsbereiten Leute – herzlichen Dank an Ama, unsere Reiseleiterin.

 

GoWest_China: Peking – Kaiserpalast – Di-Ameng Platz – Tempel – grosse Mauer….

09.07 – 16.07.2016
Sommerpalast – Nationalmuseum – Di-Ameng Platz – Kaiserpalast
In Peking bleiben unsere Fahrraeder eingepackt, wir machen Ferien, besuchen die Sehenswürdigkeiten mit Fahrer und Guide. Ein guter Entscheid, die Temperaturen sind um die 35°C und Smog überdeckt die Stadt. Wir sind nicht alleine unterwegs, überall gibt es riesege Menschenansammlungen, es sind chinesidche Touristen. Für den Eintritt ins Nationalmuseum müssen wir 2 Stunden Schlange stehen. Wir haben die Ausstellung um das Chinesische Geld angeschaut. Beeindruckend ist der Di-Ameng Platz mit dem Parlamentsgebaede und der Kaiserpalast (die „verbotene Stadt“).
Ein Besuch des Konfuzius Tempels darf nicht fehlen.

Grosse Mauer – Lama Tempel
Wir besuchen den Abschnitt der Grossen Mauer ca. 250 km nordöstlich von Peking, in der Naehe der Stadt Chengde. Wir sind echt beeindruckt, hatten uns das Bauwerk nie so imposant vorgestellt. In Chengde gibt es einen Lama Tempel, der aehnlich wie der Tempel in Lasah, Tibet, aufgebaut ist und eine kaiserliche Sommerresidenz zu besichtigen.

Zurück in Peking steht der Besuch der Marco Polo Bruecke aus dem 11. Jahrhundert und eine Fahradtour durch die Stadt auf dem Programm. Die Fahrt duch die Gassen der Altstadt ist sehr eindrucksvoll. Wir staunen über die grossen Unterschiede der Lebensbedingungen in Peking und über die Essgewohnheiten der Chinesen.
Eine beeindruckende Kungfu Show im Roten Theater rundet den 2. Teil des Programms in Peking ab, am 16.07. fliegen wir in die Mongolei, nach Ulan Batar.

13.06 – 23.06.2016
Mit Südkorea beginnt für uns ein neues Reiseabeteuer. Wir verlassen den englischen Sprachraum und tauchen in eine für uns unbekannte Welt ein. Auf dem Flughafen in Busan setzen wir  die  Velos zusammen und machen uns reisefertig. Die erste Mahlzeit, als Vegetarier gar nicht so einfach das richtige Menü zu wählen. Die Verständigung ist auf dem Flughafen noch relativ gut, vieles ist noch in Englisch angeschrieben und es sprechen doch einige Leute diese Sprache. Auf dem Markt wird die Verständigung dann etwas schwieriger, wir können praktisch nichts mehr lesen.
Überrascht werden wir von den breiten Strassen und den  grosszügig angelegten Velowegen und Fussgängerzonen. Unser Hotel ist in mitten einer grossen Industrie- und Gewerbezone. Hunderte von gleichen Hallen  beherbergen  Produktions- oder Handelsbetriebe. Die Infrastruktur ist modern, die Parkplätze sind oft mit Photovoltaik Anlagen gedeckt, die Strassen- und Vorplatzbeleuchtung sind fast ausschliesslich mit LED-Leuchten realisiert. Alles wird mit Kameras überwacht.
Oft steht eine schwarze Limosine, beliebt sind Mercedes, BMW oder Audi, vor der Halle – der Patron ist anwesend😉.
Wir machen erste Erkundungsfahrten und gewöhnen uns schnell an den dichten Autoverkehr im Zentrum und geniessen um so mehr die ruhigen Velowege in den Vororten. Die Koreaner sind sehr hilfsbereit und aufgeschlossen. Das Pinon Getriebe und der Riehmenantrieb ist für viele etwas Neues und wird bestaunt.

 

Wir fahren zum Ausgangspunkt des 4 River Bike Path von Busan nach Seoul, den wir in den nächsten Tagen  unter die Räder nehmen. Entlang des Veloweges stehen Fitnessgeräte, die auch rege benützt werden, wir finden sogar eine kleine Bibliothek, können die Schrift leider nicht lesen.

Südkorea ist das Land der Brücken, wir haben bisher noch kein Land mit einer so hohen Dichte an Brücken gesehen.  Die Geländer werden oft verziert,  der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Am ersten Tag nehmen wir ein falsche Abzweigung und fahren dem falschen Fluss nach. Nicht erstaunlich, die Hinweisschilder sind kaum zu verstehen und unsere Karte hat nur koreanische Schriftzeichen. Nach 40 km Umweg sind wir wieder auf der richtigen Route, entlang dem Nakdonggang Fluss. Der Fluss ist kanalisiert, wir fahren meistens auf dem Damm. Plastiktunnels und Reisfelder prägen die Landschaft auf beiden Seiten der Dämme. Die Zwiebel und Kartoffelernte ist voll im Gange,  die Reisfelder werden neu bestellt.

An  den Stauwehren  wird „Kunst am Bau“ gelebt, sie haben oft einen Erholungspark mit Restaurant und dienen als Checkpoints für der River Bike Path.

Der Veloweg ist nicht so flach wie wir zuerst angenommen haben,  Oft geht es über steile Anstiege  den Berg hoch und dann wieder runter.  Ein  buddistischer Tempel finden wir auf so einer Ahnhöhe.  Etwas später landen wir auf einem Mountainbike Trail, der uns echt fordert.  Der Tip des Koreaners war ein Reinfall. Als Trost  geniessen die schoene Aussicht und fahren dan wieder zurück ins Tal..

Die Checkpoints entlang der Strecke sind  für die Einheimischen sehr wichtig, hier können sie einen Stempel in den eigens dafür kreierten Passport  machen. Wenn sie alle Checkpoints eines Radweges im Pass haben, erhalten sie eine Medallie. Auch ältere Semester zeigen diese mit Stolz.

Am Tag 4 erwartet uns ein grosser und steiler Anstieg.  Zwei junge Koreaner staunen ueber unsere beladenen Velos und geben zu verstehen, dass dies ein grosser Chrampf wird. Flux organisieren sie einen Transport auf den Pass, den wir gerne annehmen.  wir sind froh ueber diesen Entscheid,  die Steigung betraegt 12% und das ueber eine Strecke  von 6 km. Mit dem Lieferwagen sind wir in einer viertel Stunde auf dem Pass (550 m).  Bei der Abfahrt sehen wir vermehrt Tabak und Maisfelder.

Nach Chungju treffen wir die ersten Tourenfahrer in Korea, ein Paar aus  Fribourg, zwei aus Columbien und ein Koreaner. Bei einem Schwatz tauschen wir Reiseerfahrungen aus.  Bis Seuol sind es nun noch gut 150 km , wir uebernachten nochmals im Zelt und hoffen dass es keinen Regen gibt. Nach Kalender  haben wir nun Regenzeit.  Kurz vor Seoul werden wir dann doch noch nass, was bei 28° C eine angenehme Abkuehlung ist. Wir bleiben 3 Tage in der Hauptstadt, organisieren das Visum fuer die Mongolei, bevor wir den den Bike Phad bei bestem Wetter zu  Ende fahren.

24.06 – 06.07.2016
Seoul und Umgebung, Wir schlendern durch die Stadt wenn es nicht regnet, besuchen einige Sehenswuerdigkeiten. Speziell ist die Fahrt mit dem Lift auf den Seoul-Tower. Waehrend der Fahrt wir an der Decke ein Blick ins Weltall mit Bildschirmen gezeigt, wie im Planetarium. Wen wunderts im Land von LG und Samsung.

Ein Ausflug an die Grenze zu Nordkorea gehoehrt dazu, die Leute werden carweise angeschleppt, der Ablauf ist fest geplant, jede Reisegruppe hat eine bestimmte Zeit fuer die Besichtigungen zur Verfuegung. Der Tunnel 3 ist ein Hauptattraktion, hier planten die Nordkoreaner untererdisch unter der DMZ-Linie eine Invasion nach Suedkorea.

07.07 – 09.07.2016
Unsere letyten Tage in Seoul. Wir besuchen den wieder aufgebauten Gyeongbokgung Palast, haben dabei eine gute Baeckerei mit Restaurant entdeckt, die feine Pizza lassen wir uns nicht entgehen. Seoul bei night vom N Tower. Eine Velotour zur ältesten Brücke in Seoul und einen Markt der besonderen Art.

Wir erhalten eie tolle Unterstützung von Dough Lee, Bikely. Er organisiert die Reparatur unseres Frontlichtes, wir können unsere Velos auf dem Dach der Werkstatt verpacken und er laedt uns zu einer Abschiedsparty ein. Es wird ein spannender Abend mit einer Radfahrer Familie aus Frankreich, einem Paar aus Italien. und Einheimischen. Geschenke werden ausgetauscht, ein gelungener Abend, Korean BBQ, bei Bier und Reiswein. Herzlichen Dank 👍👏😀

GoWest Australien 6: Airlie Beach – Great Barrier Reef – Townsville – Cairns

21.05. – 11.06.2016

Airlie Beach, ein Ort wo man sich trifft. Von hier aus machen wir eine Tour ans Barrier Reef. Die Bootsfahrt dauert gute 2h bis wir beim Ponton ankommen, ein Plattform von wo man bequem ins Wasser oder in die Luft steigen kann.
Was macht denn Marlies hier im Studio? Gönn dir den ersten Heliflug… Ohne es im voraus zu wissen, haben wir den richtigen Ort gewählt, wir fliegen direkt über das Herat Reef😄.
Unterwasser sieht man allerdings nicht sehr viele bunte Korallen. beim Schnocheln etwas mehr als mit dem Glasbodenboot. Beeindruckend sind die grossen Fischschwärme.

Nach unserm Reef High Light fahren wir weiter nordwärts nach Townsville, die Tagesetappen werden von den Übernachtungs und Einkaufsmöglichkeiten bestimmt, meistens gibt es 90 bis 110 km pro Tag. Wir verpassen dabei fast die nächste runde Zahl auf dem km-Zähler.
Townsville gefällt uns sehr gut, wir übernachten 3x. Ausflüge auf den Hausberg, Castle Hill und die Magnetic Island gehören zum Programm.
Hier kann man fast alles anfassen… oder vielleicht besser doch nicht? Das Wildlife Experience auf Magnetic Island war etwas gernzgängig. Alles übrige auf der Insel hat uns sehr gut gefallen.

Noch 4 Tage und wir haben einen weiteren Meilenstein auf unserer Reise erreicht. Am 31.Mai kommen wir in Cairns an. Das Wetter ist gemischt mit Sonnenschein, Wolken und Regenschauer. Die Temp. Ist jedoch angenehm warm und wenn die Sonne scheint wird es schnell 30° warm.
Unser erster Ausflug geht nach Kuranda. Der Zug, Historic Railway, ist in Revision, somit nehmen wir 2x die Luftseilbahn, hier Skyrail genannt.

Go West Australien 5: Brisbane – Fraser Island – Rockhampton – Mackay

01.05. – 20.05.2016

In Brisbaine sind wir vier Tage. Wir machen eine Stadtbesichtigung bei Regen. Am 3. Mai werde ich von Marlies verwöhnt. Wir bekommen das Visum für China und treffen Susi Ritter und ihre Söhne. Dann fahren wir weiter bach Norden, zur Fraser Island. Von Hervey Bay aus besuchen wir die Insel mit einer Tagestour und treffen Johannes aus Chur.

Wir haben ideales Wetter, angenehm warm und mehrheitlich Rückenwind. Am Abend wird es füher dunkel, so dass wir bei Sonnenaufgang das Zelt abbrechen und bei Zeiten los fahren. Nicht immer ist der kürzeste Weg der beste. Auch GoogleMap hat seine Tücken. Wir landen auf der Fahrt von Yeeppone bei Rockhampton nach The Caves auf einer Gravel Road, was ziemlich anstrengend wird bis wir am Ort sind. Die Höhle ist sehenswert, es gibt Räume die sehr eindrücklich mit Licht und Musik eingerichtet sind.

Die Landschaft wird grüner, der „Busch“ wird von Gemüse- und Zuckerrohrfelder verdrängt.  Die Orte sind zeitweise recht weit auseinander, wir geniessen die wenigen Möglichkeiten einen Kaffee oder ein kühles Coke zu bekommen.
Mackay hat den grössten Kohleverladeterminal in Australien. Wir begegnen den langen Kohlezügen entlang der Strecke und besuchen den Lookout des Hafens südlich von Mackay.

Dieser Campground ist mit 3 Sternen  im  WikiCamp bewertet.  Man sehe und staune, sogar der Kühlschrank funktioniert noch 😊

GoWest Australien 4: Sydney – Gold Coast – Brisbane

17.04. – 30.04.2016

Von Sydney nach Bellina zur North Coast

Am 17. April verlassen wir mit intakten Velos und gut ausgeruht Sydney. An das oft launische Wetter haben wir uns gewöhnt. Es kann praktisch aus  heiterm Himmel ein heftiger Regenschauer nieder prasseln, nach einer halben Stunde ist der Spuck vorbei und die Sonne scheint wieder. Wir  haben noch selten  soviele Regenbogen gesehen, wir in den letzten 2 Wochen.

Die Tage sind merklich kürzer geworden. Um 17:00 beginnt die Abenddämmerung und um 18:00 ist es dunkel. Entsprechen früh sthen wir am Morgen auf, meistens bei Sonnenaufgang.

Unsere Route geht entlang dem Pacific Highway. Es gibt jedoch viele Baustellen und entsprechendb eng wird es dann auf der Strasse. So nehmen wir vermehrt die gut signalisierten Tourist- Drives. Diese führen zu den Küsten, sind aber oft anstrengender zum Fahren. Es geht durch hügelige Landschaften, entlang an Flüssen, Seen zu den Küsten und zurück.
Siehe da, es gibt sogar Kühe mit Hörnern. Unterwegs begegnen wir der ersten lebenden Schlange auf unserer Reise. Sie will über die Strasse, merkt aber schnell, dass es viel Verkehr hat und macht rechts um kehrt.

Kulinarisch kommen wir auch auf unsere Rechnung. Es gibt gute Cafés und einige km vor Bellina treffen wir in „Little Italy“ den schönen David. Hier gibt es feinen Käse , Pizza, Salami und Schinken.

Von Cape Byron  zur Gold Coast nach Brisbane
Wieder einmal ein Leuchtturm mit einem speziellen Hintergrund – Byron Bay, ein friedlicher Ort, beliebt bei Surfern und 68er. Es folgen nun weitere bekannte Orte wie Golden Beach, Palmbeach und Surfers Paradiese. Riesig lange Strände mit hohen Wellen, die Riviera von Australien. Entsprechend ist die Infrastruktur an Hotel Anlagen und Appartements.

Nach knapp zwei Wochen radeln, treffen wir am Freitag, 29.April, in Brisbane ein. Trotz günstigem Wind und kräftigem Pedalen kommen wir 1/2h zu spät an. In Brisbane wollen wir das Visum für China beantragen, doch das Büro ist bereits um 15:00  geschlossen und öffnet erst wieder am Dienstag. Brisbane ist eine angenehme Stadt zum Verweilen, wir besuchen das Buddah Festival,  erleben eine besondere Stadtführung  im Regen und stellen fest, dass unsere  Regenausrüstung nicht mehr dicht ist.

 

GoWest Neuseeland 6: Die letzten Tage in Auckland – zurück in Australien

09.03. – 01.04.2016

Mit dem Bus fahren wir von Kiataia über Kerikeri nach Whangarei und dann wieder mit dm Velo in Richtung Auckland. Kurbel und Pedale haben wir bei einer Autowerststt mit einer Schraube verbunden und hoffen dass es die letzten 200km hält. Wir machen einen Abstecher an die Westküste zur Mariwai Beach und geniessen dann die Ostertage in Auckland. Es findet das Easter Festival statt, dies ist die OLMA von Neuseeland, Rummelplatz, Schafscherwettbewerb, Streichelzoo und Landwirtschaftsprodukte. Wir verpacken die Fahrräder und fliegen am Ostermontag nach Sydney.

In Sydney dürfen wir wieder bei Eva und Martin logieren, was wir sehr geniessen.  Hier treffen wir auch Susi und ihre beiden Söhne.

Wir warten sehnlichst auf das Paket von Maja mit der neuen Kurbel. Inzwischen mussten wir weiter improvisieren, die Schraube ist gebrochen, die Ersatzschraube auch. Das passiert immer wenn wir unterwegs sind. Im Supermarkt kaufen wir ein Madenschloss und verbinden so Pedale und Kurbel😆.

02.04 – 10.04.2016

Noch einmal Suedsee Romantik
Dann endlich Ferien, ein Ausflug nach Neu Calidonien ohne Velos. Wir geniessen die erholsame Tage und haben Zeit die Weiterreise nach Australen zu planen.

11.04 – 14.04.2016

Ayers Rock und Kings Canyon
Doch bevor wir wieder auf das Velo steigen,  machen wir einen Abstecher ins „rote Zentrum“ eine Sehenswürdigkeit die wir uns nicht entgehen lassen wollen.

Go West Neuseeland 5: Rotorua – Matamata – Tauranga – Coromandel

01.03. – 09.03.2016

In Rotorua haben wir wieder einmal etwas Regen, der aber nicht lange anhält. Unser nächstes Ziel ist das Hobbit-land,  eine Filmkulisse  von „Herr der Ringe“ und  „Hobbit“.  Weiter geht es dann über die Kaimai Range, einem 500 m hohen Pass-Übergang, wo nicht nur wir auf Touren kommen, nach Tauranga und Mt Maunganui und an die Waihi Beach. Hier treffen wir eine Gruppe Mountain Biker, die ein 7-tägiges Rennen bestreiten.  Sie fahren mit 6 – 7 kg schweren Rädern, ohne Gepäck, was für ein Vegnügen😅.

Ab Waihi nehmen wir den Cycle Rail Trail bis Thames, wieder einmal weg von der Strasse, wir geniessen die Ruhe. Die Strecke von Thames der Küste entlang nach Coromandel ist angenehm. Und farbenfroh.

Die Region um Coromandel gefällt uns gut, leider hat es viel Verkehr und die Strasse ist eng und sehr anstrengend. Wir entschliessen uns mit der Fähre nach Auckland über zu setzen. Wieder einmal trennt eine Brücke die City vom nördlichen Teil der Stadt. Doch diese ist nur für Motorfahrzeuge. Wir benützen die Fähre, die uns bequem vom Zeltplatz in der North Shore ins Zentrum bringt.
Wir haben jetzt noch gut 2 Wochen bis zum Flug nach Sydney, somit nehmen wir das letzte Highlight, den nördlichsten Punkt von Neuseeland, in Angriff. Etwas 160km nach Auckland wackelt die Pedale von Marlies bedenklich. Bootsbauer Ian ist uns behilflich, die Reparatur hält leider nicht lange. Mit loser Pedale geht es weiter nach Whangarei, Kerikeri, Kaitaia und dann ans Cape Reinga. Die Fahrt bis zum Cape ist nochmals eine echte Herausforderung. Wir haben Glück mit dem Wetter und auch der Wind ist uns gut gesinnt. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher an die Ninty Mile Beach, eine Küste mit Sanddünen und 4WD-fun. Bei den Dünen im Norden sind die Zufahrten sehr stark befahren, staubig und nicht für unsere Velos geeignet.

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